Das Verbot von Einweg-Kunststoffbesteck, Rührstäbchen und Lebensmittel- und Getränkebehältern aus Polystyrol durch die Regierung des Australian Capital Territory (ACT) trat am 1. Juli 2021 in Kraft. Strohhalme, Wattestäbchen und biologisch abbaubare Kunststoffe wurden am 1. Juli 2022 schrittweise abgeschafft. In einer dritten Tranche von zu verbietenden Kunststoffen wurden am 1. Juli 2023 Einweg-Kunststoffteller und -schüsseln, lose Füllverpackungen aus expandiertem Polystyrol, Schalen aus expandiertem Polystyrol und Mikroplastik verboten. Am 1. Juli 2024 folgen dann die Verbote für dicke Plastiktüten.
Das Verbot von Einwegplastik durch die Regierung von New South Wales trat am 1. November 2022 in Kraft. Es umfasst Plastikstrohhalme, Rührstäbchen, Besteck, Teller und Schüsseln, Lebensmittelverpackungen aus expandiertem Polystyrol, Wattestäbchen aus Plastik sowie Mikroplastik in Kosmetika. Leichte Plastiktüten wurden bereits am 1. Juni 2022 schrittweise abgeschafft.
Die Regierung des Northern Territory hat sich im Rahmen ihrer Kreislaufwirtschaftsstrategie verpflichtet, Einwegplastik bis 2025 zu verbieten. Geplant ist ein Verbot von Plastiktüten, Plastikstrohhalmen und -rührstäbchen, Plastikbesteck, Plastikschüsseln und -tellern, expandiertem Polystyrol (EPS), Lebensmittelverpackungen, Mikroplastik in Körperpflegeprodukten, EPS-Verpackungen für Konsumgüter (lose und geformt) sowie Heliumballons. Nach einem Konsultationsprozess könnten auch schwere Plastiktüten betroffen sein.
Das Verbot von Einwegplastik durch die Regierung von Queensland trat am 1. September 2021 in Kraft und umfasste Einweg-Plastikstrohhalme, Rührstäbchen, Besteck, Teller, Schüsseln und Styroporbehälter für Lebensmittel und Getränke. Am 1. September 2023 wird das Verbot auf Mikroplastik, Wattestäbchen, lose Styroporverpackungen und den Massenstart von Luftballons ausgeweitet. Die Regierung kündigte außerdem an, ab dem 1. September 2023 einen Standard für die Wiederverwendbarkeit von Tragetaschen einzuführen, wodurch Einweg-Plastiktüten faktisch verboten werden.
Das Verbot von Einwegplastik in Südaustralien trat am 1. März 2021 in Kraft und verbot zunächst Einweg-Plastikstrohhalme, Rührstäbchen und Besteck. Am 1. März 2022 folgten dann Styroporbehälter für Lebensmittel und Getränke sowie oxo-abbaubare Kunststoffe. Weitere Artikel wie dicke Plastiktüten, Einweg-Plastikbecher und Plastik-Take-away-Behälter werden zwischen 2023 und 2025 verboten.
Die Gesetze der Regierung des Bundesstaates Victoria zum Verbot von Einwegplastik traten am 1. Februar 2023 in Kraft. Das Verbot umfasst unter anderem Einweg-Plastikstrohhalme, -Besteck, -Teller, -Rührstäbchen, Styroporbehälter für Lebensmittel und Getränke sowie Wattestäbchen aus Plastik. Es gilt für alle Varianten dieser Artikel, unabhängig davon, ob sie aus herkömmlichem, biologisch abbaubarem oder kompostierbarem Kunststoff hergestellt werden.
Die Regierung von Westaustralien hat Gesetze verabschiedet, die ab 2022 Plastikteller, -schüsseln, -becher, -besteck, -rührstäbchen, -strohhalme, dicke Plastiktüten, Styropor-Lebensmittelbehälter und Heliumballons verbieten sollen. In der zweiten Phase, die am 27. Februar 2023 beginnen soll, werden auch To-Go-Kaffeebecher/Deckel aus Kunststoff, Plastik-Barriere-/Obst- und Gemüsetüten, To-Go-Behälter, Wattestäbchen mit Kunststoffschaft, Styroporverpackungen, Mikroplastik und oxo-abbaubare Kunststoffe verboten (die Verbote treten jedoch je nach Produkt erst 6 bis 28 Monate nach diesem Datum in Kraft).
Tasmanien hat sich nicht dazu verpflichtet, Einwegplastik zu verbieten; allerdings wurden in Hobart und Launceston von den Stadträten Verbote für Einwegplastik eingeführt.